Familie: Doldenblütler - Apiaceae
Laut "Rothmaler, Exkursionsflora von Deutschland, 2011" gibt es weltweit 35 "Laserpitium"-Arten; für Deutschland werden dort 3 Arten beschrieben.
Sebald, Seybold, Philippi, 1992, Bd. 4, S. 328, sprechen von etwa 30 Arten, die in Europa und Asien verbreitet sind., in Europa vor allem in Süd- und Mitteleuropa. In Europa kommen 13 Arten vor, in Baden-Württemberg 3 Arten.
Europäische Pflanze
"Bergpflanze"
In Baden-Württemberg kommt das Breitblättrige Laserkraut nur auf der Schwäbischen Alb und in deren nördlichem Vor-land vor.
Das Hauptvorkommen der Pflanze ist in den kalkhaltigen Gebieten der Alpen.
Laut www.floraweb.de liegen für das Breitblättrige Laserkraut keine Angaben zur Nutzung durch Schmetterlinge vor.
Eine Beschreibung und schöne Fotos des Breitblättrigen Laserkrauts findet man auf der italienischen Seite www.actaplantarum.org und auf der tschechischen Seite www.BioLib.cz und, sogar in deutscher Sprache, auf der finnischen Seite www.luontoportti.com/suomi/de.
Eine amüsante Beschreibung des Breitblättrigen Laserkrauts findet sich bei Jürgen Feder, 2014
Steffen Guido Fleischhauer hat das Breitblättrige Laserkraut in seine "Kleine Enzyklopädie der essbaren Wildpflanzen" von 2010 aufgenommen.
Über das Breitblättrige Laserkraut gibt es auf der Seite www.giftpflanzen.com von B. Bös ein eigenes Kapitel.
27.06.2021 - Warmtal auf der Schwäbischen Alb:
Alpine Pflanze
"Bergpflanze"
Eine Beschreibung und schöne Fotos von Hallers Laserkraut findet man auf der italienischen Seite www.actaplantarum.org und auf der tschechischen Seite www.BioLib.cz.
Mittel- und südeuropäische Pflanze
"Bergpflanze"
Das Berg-Laserkraut ist unter dem Namen "silum" die Nummer 23 des Kapitel LXX des Capitulare de Villis von Karl dem Großen.
Eine Beschreibung und schöne Fotos des Berg-Laserkrauts findet man auf der italienischen Seite www.actaplantarum.org und auf der tschechischen Seite www.BioLib.cz.
Steffen Guido Fleischhauer hat das Berg-Laserkraut in seine "Kleine Enzyklopädie der essbaren Wildpflanzen" von 2010 aufgenommen.
Über das Berg-Laserkraut gibt es auf der Seite www.giftpflanzen.com von B. Bös ein eigenes Kapitel.
Auch: Silphiodaucus prutenicus, Daucus prutenicus
Europäische Pflanze
"Sumpfpflanze"
Namen
Englisch: Prussian Sermountain
Französisch: Laser de Prusse
Italienisch: Laserpizio pimpinellino
Das Preußische Laserkraut hat einen Verbreitungsschwerpunkt im Alpenvorland und soll auch in Oberschwaben noch vorkommen. Allerdings gilt es als stark gefährdet.
Ich habe es nur im botanischen Garten in Tübingen gesehen.
Laut www.floraweb.de liegen für das Preußische Laserkraut keine Angaben zur Nutzung durch Schmetterlinge vor.
Weitere Fotos des Preußischen Laserkrauts findet man auf der tschechischen Seite www.BioLib.cz.
Eine Darstellung der weltweiten Verbreitung des Preußischen Laserkrauts kann man über https://powo.science.kew.org unter dem Namen "Silphiodaucus prutenicus" aufrufen.
Blühmonate: Juli bis August
Standorte: Wechselfeuchte Wiesen, Gebüsche, lichte Eichenwälder, basenhold
Häufigkeit:
Im Rückgang begriffen
Areal: submeridional/montanes bis temperates Europa, nur im mäßig bis schwach ozeanischen Klima vorkommend (Stufe 3-5 auf der 10-stufigen pflanzengeographischen Kontinentalitätsskala).
Sommergrün
Halbrosettenpflanze
Zwei- (bis wenig-)jährig
Mehrjährig hapaxanth: nach dem mehrjährigen Jugendstadium einmal blühend, fruchtend und danach absterbend
Rübe
Insektenbestäubung
Windausbreitung der Samen
Zeigerwerte:
Vergesellschaftung: wächst in den Verbänden "Wechselfeuchte Pfeifengraswiesen" (V Molinion caeruleae; V Mol.), "Subkontinentale Eichentrockenwälder" (V Potentillo albae-Quercion petraeae; V Pot.-Querc.) und "Eichen-Birkenwälder (V Quercion robori-petraeae; V Querc. rob..-petr.)