Familie: Malvengewächse - Malvaceae
Laut "Rothmaler, Exkursionsflora von Deutschland, 2011" gibt es weltweit 13 "Lavatera"-Arten; für Deutschland wird dort 1 Art (Lavatera thuringiaca) beschrieben.
Sebald, Seybold, Philippi, 1993, Bd. 2, 5.45, sprechen von etwa 20 Arten, die hauptsächlich im Mittelmeerraum beheimatet sind. In Baden-Württemberg sind 2 Arten verwildert gesehen worden.
Auch: Malva arborea
Fremdländische Pflanze; Heimat: Küsten West-Europas, Mittelmeer, Kanarische Inseln
Eine Beschreibung und schöne Fotos der Baumförmigen Strauchpappel findet man auf der italienischen Seite www.actaplantarum.org und auf der tschechischen Seite www.BioLib.cz.
Auch: Malva trimestris
Fremdländische Pflanze; Heimat: Mittelmeergebiet, Portugal
Gilt in Deutschland als unbeständiger Neophyt
Namen
Englisch: Annual mallow, Royal mallow
Laut Thomas Meyers Webseite Flora-De Flora von Deutschland ist die Dreimonats-Strauchpappel regelmäßig Bestandteil von Saatblumenwiesen.
Laut www.floraweb.de liegen für die Dreimonats-Strauchpappem keine Angaben zur Nutzung durch Schmetterlinge vor.
Weitere Fotos der Dreimonats-Strauchpappel findet man auf der tschechischen Seite www.BioLib.cz.
Auch: Malva thuringiaca (bei Floraweb)
Laut Sebald, Seybold, Philippi, 1993, Bd. 2, 5.45, pontisch-pannonische Steppenpflanze, die ihre Westgrenze in den Trockengebieten Thüringens, Sachsen-Anhalts und Böhmens erreicht.
Namen
Englisch: Thuringian mallow
Italienisch: Malvone di Thuringia
Laut www.floraweb.de liegen für die Thüringer Strauchpappel keine Angaben zur Nutzung durch Schmetterlinge vor.
Eine Beschreibung und schöne Fotos der Thüringer Strauchpappel findet man, sogar in deutscher Sprache, auf der finnischen Seite www.luontoportti.com/suomi/de.
Blühmonate: Juli bis August
Standorte: Frische Ruderalstellen: Schutt, Salzwiesen, nährstoffanspruchsvoll
Häufigkeit: zerstreut in M- und N-Thüringen sowie Sachsen-Anhalt (mitteldeutsche Trockengebiete), ansonsten nur neophytische Vorkommen
Im Rückgang begriffen
Auch Zierpflanze
Areal: submeridionales bis temperates Europa bis Westasien, vom ozeanischen bis ins kontinentale Klima vorkommend (Stufe 4-8 auf der 10-stufigen pflanzengeographischen Kontinentalitätsskala).
Sommergrün
Halbrosettenpflanze
Hemikryptophyt: Überdauerungsknospen in Höhe der Erdoberfläche
Staude
Pleiokorm: verzweigter, oft verholzter Bodenspross, der trotz möglicher sprossbürtiger Bewurzelung auf die Verbindung mit der Primärwurzel angewiesen bleibt; Rübe
Insektenbestäubung: Bienen
Vormännlichkeit: die Staubblätter geben den Pollen ab, bevor die Narbe der Blüte oder der Blüten des Blütenstandes) belegt werden kann, dadurch wird Fremdbestäubung erreicht
Menschenausbreitung der Samen
Zeigerwerte:
Vergesellschaftung: wächst in den Verbänden "Kletten-Ges." (V Arction lappae; V Arct.) und "Eselsdistel-Ges." (V Onopordion acanthii; V Onop) und in der Ordnung "Trockenwaldsäume" (O Origanetalia vulgaris; O Orig.).