Familie: Wegerichgewächse - Plantaginaceae (früher: Rachenblütler - Scrophulariaceae)
Laut "Rothmaler, Exkursionsflora von Deutschland, 2011" gibt es weltweit 420 "Ehrenpreis"-Arten; für Deutschland werden dort 41 Arten mit wenigen Unterarten beschrieben.
Sebald, Seybold, Philippi und Wörz, 1996, Bd. 5, S. 291, sprechen von 250(-270) Arten v.a. in außertropischen Gebieten (Europa bis Nordafrika, Asien). Wenige Arten auch in Amerika, Ostafrika und in Australien. In Europa kommen 62 Arten vor. In Baden-Württemberg ca. 28 Arten.
Rosemarie Gebauer, eine Diplombiologin, die sich auf botanisch-literarische Zusammenhänge spezialisiert hat, erzählt in ihrem sehr schön gestalteten Büchlein "Jungfer im Grünen und Tausendgüldenkraut. Vom Zauber alter Pflanzennamen" von 2015, weshalb die Ehrenpreise auch Männertreu genannt werden: sobald man die Pflänzchen pflückt, fallen die blauen Blütenblätter sehr schnell ab.
Eurosibirisch-nordamerikanische Pflanze
"Waldpflanze"
Namen
Englisch: Common Speed-Well
Französisch: Véronique officinale
Italienisch: Veronica medicinale, Veronica officinale, The svizzero
Spanisch: Triaca, verÓnica común
Heilpflanze
Veronicae herba, Ehrenpreiskraut, ist vom Bundesgesundheitsamt mit einer Negativ-Monographie bedacht worden:
www.heilpflanzen-welt.de/buecher/BGA-Kommission-E-Monographien/
Der Echte Ehrenpreis hat im Lehrbuch der biologischen Heilmittel" (Bd. 11) von Gerhard Madaus (1938) unter dem Namen "Veronica" ein eigenes Kapitel.
Maria Treben empfiehlt den Echten Ehrenpreis als Heilpflanze in ihrem umstrittenen Werk "Gesundheit aus der Apotheke
Gottes".
Steffen Guido Fleischhauer hat die Ehrenpreis-Arten in seine "Kleine Enzyklopädie der essbaren Wildpflanzen" von 2010 aufgenommen.
Eine Beschreibung und schöne Fotos des Echten Ehrenpreis findet man auf der italienischen Seite www.actaplantarum.org und auf der tschechischen Seite www.BioLib.cz und, sogar in deutscher Sprache, auf der finnischen Seite www.luontoportti.com/suomi/de.
Der Echte Ehrenpreis wird im Arzneipflanzenlexikon der Kooperation Phytopharmaka ausführlich beschrieben
(siehe www. arzneipflanzenlexikon.info).
Der Echte Ehrenpreis ist laut www.floraweb.de Raupenfutterpflanze für 2 Tagfalterarten (Gold-Dickkopffalter und Wachtelweizen-Scheckenfalter).
Der Apotheker Mannfried Pahlow beschreibt in seinem interessanten Werk "Das große Buch der Heilpflanzen. Gesund durch die Heilkräfte der Natur", 2001, Inhaltsstoffe und Wirkung des Echten Ehrenpreises. Er bezeichnet ihn als beliebtes "Allerweltsheil", das keinen Schaden anrichtet, aber auch keine besonders herausragende Wirkung entfaltet.
Hunnius, 1966
Zum Echten Ehrenpreis habe ich bei Rothmaler, 2011 gefunden:
Blühmonate:Juni bis August
Standorte: Mäßig frische bis mäßig trockene Laub- und Nadelwälder, Waldschläge, Heiden, waldnahe Wegböschungen, kalkmeidend
Häufigkeit:
Areal: submeridional/montanes bis boreales Europa, vom ozeanischen bis ins gemäßigte Klima vorkommend (Stufe 1-5 auf der 10-stufigen pflanzengeographischen Kontinentalitätsskala). Neophyt in Neuseeland und Amerika
Immergrün
Rosettenlos
Hemikryptophyt: Überdauerungsknospen in Höhe der Erdoberfläche / Geophyt: Überdauerungsknospen unter der Erdoberfläche
Staude
Kurze oberirdische Ausläufer
Insektenbestäubung, Selbstbestäubung
Klett- und Klebausbreitung, Hygrochasie (Öffnung von Früchten und Fruchtständen nach Befeuchtung)
Samen langlebig (>20 Jahre)
Lichtkeimer
Vergesellschaftung: wächst gern in den Verbänden "Eichen-Birkenwälder" (V Quercion robori-petraeae; V Querc. rob.-petr.), "Bodensaure Hainsimsen-Buchenwälder" (V Luzulo-Fagion; V Luz.-Fag.), "(Hoch)montane bis subalpine Fichtenwälder" (V Vaccinio-Piceion; V Vacc.-Pic.), "Weidenröschen-Schlagfluren" (V Epilobion angustifolii; V Epil. ang.) und in der Klasse "Saure Magerrasen und Zwergstrauchheiden" (K Nardo- Callunetea; K Nardo-Call.)
Volksheilpflanze
Eurasiatische Pflanze
"Gewässerpflanze"
Namen
Englisch: European speedwell
Französisch: Véronique beccabunga, Véronique des ruisseaux
Italienisch: Verónica beccabunga, Erba grassa
Spanisch: Veronica acuàtica, becabunga
Die Bachbunge steht In Baden-Württemberg auf Platz 98 der Liste der 100 häufigsten Pflanzenarten: www.flora.naturkundemuseum-bw.de/bestimmung.htm. Nach dem Gamander-Ehrenpreis, dem Persischen Ehrenpreis und dem Feld-Ehrenpreis ist sie der dritthäufigste Ehrenpreis im Land.
Vielseitige Information und sehr schöne Bilder zum Wunder-Veilchen findet man, sogar in deutscher Sprache, auf der finnischen Seite www.luontoportti.com/suomi/de.Schon Hildegard von Bingen (1098 - 1179) hat über die Heilwirkung des Gewöhnlichen Andorn geschrieben (siehe Karl Heinz Reger, "Hildegard Medizin. Die natürlichen Kräuterrezepte und Heilverfahren der hl. Hildegard von Bingen", Orbis Verlag 1998).
Im „Feld- Wald- und Wiesenkochbuch, Kochuchverlag Heimeran, 1978 von Eve Marie Helm hat der Bachbunge ein eigenes Kapitel.
Steffen Guido Fleischhauer hat die Bachbunge in seine "Kleine Enzyklopädie der essbaren Wildpflanzen" von 2010 aufgenommen.
Rezepte zur gehobenen kulinarischen Verarbeitung der Bachbunge findet man in Meret Bisseggers Buch "Meine wilde Pflanzenküche. Bestimmen, Sammeln und Kochen von Wildpflanzen", 6. Aufl. 2013.
Eine Beschreibung und schöne Fotos der Bachbunge findet man auf der italienischen Seite www.actaplantarum.org und auf der tschechischen Seite www.BioLib.cz und, sogar in deutscher Sprache, auf der finnischen Seite www.luontoportti.com/suomi/de.
Laut www.floraweb.de liegen für die Bachbunge keine Angaben zur Nutzung durch Schmetterlinge vor.
Hunnius, 1966
Hinsichtlich der Blätter besteht Verwechslungsmög-lichkeit mit Gilbweiderich-Arten und der Artengruppe Veronica anagallis-aquatica.
Zum Bach-Ehrenpreis habe ich bei Rothmaler, 2011 gefunden:
Blühmonate: Mai bis August
Standorte: Langsam fließende Gewässer (Bäche, Gräben) und ihre feuchten bis sickernassen, zeitweilig überflutenden Ränder, Quellfluren, lückige Röhrichte, nasse Waldwege
Häufigkeit:
Areal: meridionales bis temperates Europa bis Westasien, vom ozeanischen bis ins mäßig kontinentale Klima vorkommend (Stufe 1-7 auf der 10-stufigen pflanzengeographischen Kontinentalitätsskala). Neophyt in Ostamerika.
Immergrün
Rosettenlos
Einjährig-überwinternd
Helophyt: Sumpfstaude, die den Winter mit Knospen im Sumpfboden überdauert / Schwimmblattpflanze
Staude
Unterirdische/oberirdische Ausläufer
Insektenbestäubung: besonders Schwebfliegen
Vorweiblichkeit: die Narbe öffnet sich oder wird belegbar, bevor sich die Staubbeutel (der Blüte oder des Blütenstandes) öffnen
Wasserausbreitung, Hygrochasie (Öffnung von Früchten und Fruchtständen nach Befeuchtung), Klett- und Klebausbreitung
Lichtkeimer
Vergesellschaftung: wächst gern im Verband "Bachröhrichte" (V Glycerio-Sparganion; V Glyc.-Sparg.), in der Klasse "Quellfluren" (K Montio-Cardaminetea; K Mont.-Card.) und im Verband "Flussufer-Gänsefußfluren" (V Chenopodion rubri; V Chen. rub.).
Früher Heilpflanze, Wildsalat
Eventuell ursprünglich eurosibirische Pflanze
"Gewässerpflanze"
An Zuflüssen zum Bodensee findet man die Pflanze ver- breitet in größeren Beständen in Ufernähe.
Steffen Guido Fleischhauer hat die Ehrenpreis-Arten in seine "Kleine Enzyklopädie der essbaren Wildpflanzen" von 2010 aufgenommen.
Eine Beschreibung und schöne Fotos des Blauen Wasser-Ehrenpreis findet man auf der italienischen Seite www.actaplantarum.org und auf der tschechischen Seite www.BioLib.cz.
Hinsichtlich der Blätter besteht Verwechslungsmöglichkeit u.a. mit dem Bachbungen-Ehren-preis und Helmkraut-Arten.
06.06.2020 - Bodenseeufer beim Strandbad Eriskirch
Eurasiatische Pflanze
"Fettwiesenpflanze"
Namen
Englisch: Bird's Eye, Speedwell
Französisch: Véronique petit chêne
Italienisch: Veronica comune
Der Gamander-Ehrenpreis steht In Baden-Württemberg auf Platz 43 der Liste der 100 häufigsten Pflanzenarten: www.flora.naturkundemuseum-bw.de/bestimmung.htm. Zusammen mit dem Persischen Ehrenpreis ist er die häufigste Ehrenpreis-Art im Land.
Rosemarie Gebauer, eine Diplombiologin, die sich auf botanisch-literarische Zusammenhänge spezialisiert hat, erzählt in ihrem sehr schön gestalteten Büchlein "Jungfer im Grünen und Tausendgüldenkraut. Vom Zauber alter Pflanzennamen" von 2015 in einem eigenen kleinen Kapitel eine Sage darüber, wie es gekommen ist, dass der Gamander-Ehrenpreis nur an den Seitentrieben blüht.
Hinsichtlich der Blätter besteht Verwechslungsmöglichkeit mit dem Großen Ehrenpreis.
Vielseitige Information und sehr schöne Bilder zum Wunder-Veilchen findet man, sogar in deutscher Sprache, auf der finnischen Seite www.luontoportti.com/suomi/de.
Steffen Guido Fleischhauer hat den Gamander-Ehrenpreis in seine "Kleine Enzyklopädie der essbaren Wildpflanzen" von 2010 aufgenommen.
Veronica chamaedrys wird in der Fachliteratur beschrieben von Jürgen Feder, 2014.
Eine Beschreibung und schöne Fotos des Gamander-Ehrenpreis findet man auf der italienischen Seite www.actaplantarum.org und auf der tschechischen Seite www.BioLib.cz und, sogar in deutscher Sprache, auf der finnischen Seite www.luontoportti.com/suomi/de.
Eine Darstellung der weltweiten Verbreitung des Gamander-Ehrenpreises kann man über https://powo.science.kew.org aufrufen.
Der Gamander-Ehrenpreis wird von Rudi Beiser in seinem Buch "Vergessene Heilpflanzen. Botanik, Volksheilkunde, Anwendungen" von 2016 ausführlich beschrieben.
Der Gamander-Ehrenpreis ist laut www.floraweb.de Raupenfutterpflanze für 3 Falterarten.
Zum Gamander-Ehrenpreis habe ich bei Rothmaler, 2011 gefunden:
Blühmonate: April bis Oktober
Standorte: Frische, auch ruderal beeinflusste Wiesen, subalpine Rasen, Staudenfluren, Gebüsch- und Waldsäume, lichte Wälder, nährstoffanspruchsvoll
Häufigkeit: in allen Bundesländern "gemein", nur in NW-Westfalen und in N-Niedersachsen "verbreitet"
Areal: meridional/montanes bis boreales Europa bis (Westasien), vom ozeanischen bis ins schwach kontinentale Klima vorkommend (Stufe 1-6 auf der 10-stufigen pflanzengeographischen Kontinentalitätsskala). Neophyt in Nordamerika und Neuseeland
Immergrün
Rosettenlos
Einjährig-überwinternd
Hemikryptophyt: Überdauerungsknospen in Höhe der Erdoberfläche / Chamaephyt: Überdauerungsknospen dicht über dem Boden
Staude
Unterirdische/oberirdische Ausläufer
Insektenbestäubung: besonders Schwebfliegen, Bienen
Wasserausbreitung: Regen, Ameisenausbreitung
Lichtkeimer
Vergesellschaftung: wächst gern in der Ordnung "Frische Wiesen und Weiden" (O Arrhenatheretalia elatioris; O Arrh.), im Verband "Nitrophytische Waldsaum-Ges." (V Alliarion; V Alliar.), in den Ordnungen "Trockenwaldsäume" (O Origanetalia vulgaris; O Orig.), "Hecken und Gebüsche" (O Prunetalia spinosae; O Prun.) und "Buchen- und Edellaubmischwälder" (O Fagetalia sylvaticae; O Fag.) sowie in den Verbänden "Rostseggenrasen" (V Caricion ferrugineae; V Car. ferr.) und "Hochmontane bis subalpine Hochstaudenfluren und Grünerlengebüsche" (V Adenostylion alliariae; V Adenost.).
Eurasiatische Pflanze
"Trockenpflanze"
Hinsichtlich der Blätter besteht Verwechslungsmöglichkeit mit dem Gamander-Ehrenpreis.
Steffen Guido Fleischhauer hat die Ehrenpreis-Arten in seine "Kleine Enzyklopädie der essbaren Wildpflanzen" von 2010 aufgenommen.
Eine Beschreibung und schöne Fotos des Großen Ehrenpreis findet man auf der italienischen Seite www.actaplantarum.org und auf der tschechischen Seite www.BioLib.cz.
Eventuell ursprünglich eurosibirische Pflanze
"Unkraut- oder Ruderalpflanze"
Namen
Englisch: Thyme-leaved speedwell
Französisch: Véronique à feuilles de serpolet
Italienisch: Veronica a foglie di serpillo
Hinsichtlich der Blätter besteht Verwechslungsmöglichkeit mit Mastkraut-Arten.
Steffen Guido Fleischhauer hat die Ehrenpreis-Arten in seine "Kleine Enzyklopädie der essbaren Wildpflanzen" von 2010 aufgenommen.
Eine Beschreibung und schöne Fotos des Quendelblättrigen Ehrenpreis findet man auf der italienischen Seite www.actaplantarum.org und auf der tschechischen Seite www.BioLib.cz.
Laut www.floraweb.de liegen für den Quendelblättrigen Ehrenpreis keine Angaben zur Nutzung durch Schmetterlinge vor.
Zum Quendelblättrigen Ehrenpreis habe ich bei Rothmaler, 2011 gefunden:
Blühmonate: April bis September
Standorte: Frische Wiesen und Weiden, Tritt- und Parkrasen, Ruderalstellen: Wegränder, lehmige, feuchte Äcker, Ufer, subalpine bis alpine Läger- und Hochstaudenfluren, kalkmeidend, nährstoffanspruchsvoll
Häufigkeit: in allen Bundesländern "verbreitet", d.h. in 40-90% der Kartierflächen vorkommend, nur in den miteldeutschen Trockengebieten, Mittel-Brandenburg und NW-Niedersachsen zerstreut, d.h. in 40-90% der Kartierflächen vorkommend.
Areal: australes und meridional/montanes bis borealesFlorengebiet zirkumpolar, vom ozeanischen bis ins gemäßigte Klima vorkommend (Stufe 1-5 auf der 10-stufigen pflanzengeographischen Kontinentalitätsskala).
Immergrün
Rosettenlos
Hemikryptophyt: Überdauerungsknospen in Höhe der Erdoberfläche
Staude
Legtriebe
Selbstbestäubung, Insektenbestäubung: Fliegen
Verdauungsausbreitung, Kleb- und Klettausbreitung der Samen
Hygrochasie: Früchte oder Fruchtstände einer Pflanze öffnen sich bei Befeuchtung und schließen sich bei Trockenheit
Samen Lnglebig (>20 Jahre)
Vergesellschaftung: wächst gern in den Verbänden "Fettweiden" (V Cynosurion cristati; V Cynos.), "Vogelknöterich-Trittrasen" (V Polygonion avicularis; V Polyg. avic.), "Flutrasen" (V Agropyro-Rumicion; V Agrop.-Rum.) sowie in der Ordnung "Ges. basenarmer, meist saurer Böden" (O Aperetalia spicae-venti; O Aper.) und den Verbänden "Alpine Milchkrautweiden" (V Poion alpinae; V Poion alp.) und "Alpine und subalpine Lägerfluren" (V Rumicion alpini; V Rum.. alp.).
Hier handelt es sich um ein besonders blasses Exemplar. Vielleicht liegt das am schattigen Standort.
Eurasiatische Pflanze
"Unkraut- oder Ruderalpflanze"
Hinsichtlich der Blätter besteht Verwechslungsmöglichkeit mit Zimbelkraut.
Steffen Guido Fleischhauer hat die Ehrenpreis-Arten in seine "Kleine Enzyklopädie der essbaren Wildpflanzen" von 2010 aufgenommen.
Ein sehr interessantes Pflanzenportrait des Efeublättrigen Ehrenpreis findet man auf der Homepage des Bochumer Botanischen Vereins e.V:
Eine Beschreibung und schöne Fotos des Efeublättrigen Ehrenpreis findet man auf der italienischen Seite www.actaplantarum.org und auf der tschechischen Seite www.BioLib.cz und, sogar in deutscher Sprache, auf der finnischen Seite www.luontoportti.com/suomi/de.
Zum Efeu-Ehrenpreis habe ich bei Rothmaler, 2011 gefunden:
Blühmonate: März bis Mai
Standorte: Frische, bis mäßig frische, nährstoffreiche, lehmige Äcker, Weinberge, Gärten, Ruderalstellen
Häufigkeit: wohl in allen Bundesländern gemein bis verbreitet, aber Mecklenburg-Vorpommern und Sandgebiete zerstreut und im Bergland selten
Im Rückgang begriffen
Areal: meridional/montanes bis boreales Europa bis (Westasien), vom ozeanischen bis ins gemäßigte Klima vorkommend (Stufe 1-5 auf der 10-stufigen pflanzengeographischen Kontinentalitätsskala). Neophyt in Australien, Nordamerika und Ostasien
Herbst-frühjahrsgrün
Rosettenlos
Einjährig-überwinternd
Selbstbestäubung, Insektenbestäubung
Ameisenausbreitung, Menschenausbreitung der Samen
Dunkelkeimer
Samen langlebig (> 20 Jahre)
Zeigerwerte:
Vergesellschaftung: wächst gern in der Klasse "Acker- und Gartenunkraut-Ges." (K Stellarietea mediae; K Stell.) und im Verband "Nitrophytische Waldsaum-Ges." (V Alliarion; V Alliar.).
Europäisch-nordwestafrikanische Pflanze
"Waldpflanze"
Steffen Guido Fleischhauer hat die Ehrenpreis-Arten in seine "Kleine Enzyklopädie der essbaren Wildpflanzen" von 2010 aufgenommen.
Zahlreiche schöne Fotos und Informationen zum Berg-Ehrenpreis findet man auf der tschechischen Seite www.BioLib.cz.