Viola spec. II - Veilchen-Arten II

Viola tricolor - Gewöhnliches Stiefmütterchen

Eurasiatische Pflanze

"Trockenpflanze"

Namen

Englisch: Wild Pansy

Französisch: Pensée tricolore

Italienisch: Viola del pensiero

Heilpflanze

Violae tricoloris herbae, Stiefmütterchenkraut, ist vom Bundesgesundheitsamt mit einer Positiv-Monographie bedacht worden.

Siehe www.heilpflanzen-welt.de/buecher/BGA-Kommission-E-Monographien/

In meinem Herbarium von 1969
In meinem Herbarium von 1969

Im Schwäbischen nennt man das Stiefmütterchen auch wie im Französischen "Pensée", allerdings wird es mit Betonung auf der ersten Silbe ausgesprochen. 

Symbolisches

Die Stiefmütterchen haben bei Marianne Beuchert in "Symbolik der Pflanzen" ein eigenes kleines Kapitel (S. 309).

Rosemarie Gebauer, eine Diplombiologin, die sich auf botanisch-literarische Zusammenhänge spezialisiert hat, betrachtet in ihrem sehr schön gestalteten  Büchlein  "Jungfer im Grünen und Tausendgüldenkraut. Vom Zauber alter Pflanzennamen" von 2015 in einem eigenen kleinen Kapitel eingehend die Blüte des Gewöhnichen Stiefmütterchens und des Garten-Stiefmütterchens und sieht darin die ganze Stieffamilie vertreten. Außerdem erzählt sie noch von einer Sage, weshalb das Gewöhnliche Stiefmütterchen nicht duftet. 

Das Gewöhnliche Stiefmütterchen in der Fachliteratur

Das Gewöhnliche Stiefmütterchen hat im Lehrbuch der biologischen Heilmittel" (Bd. 11) von Gerhard Madaus (1938) ein eigenes Kapitel.

Steffen Guido Fleischhauer hat die Stiefmütterchen-Arten in seine "Kleine Enzyklopädie der essbaren Wildpflanzen" von 2010 aufgenommen.

Roger Kalbermatten schreibt über das Gewöhnliche Stiefmütterchen in seinem Buch "Wesen und Signatur der Heilpflanzen. Die Gestalt als Schlüssel zur Heilkraft der Pflanzen", AT Verlag, 7. Aufl. 2011 unter den Aspekten "Verletzlichkeit, Echtheit und Schein".

In ihrem Buch "Kuren für Körper und Seele. Organe pflegen mit Heilpflanzen" empfiehlt Ursel Bühring das Stiefmütterchen zur Hautpflege (S. 80).

Eine Beschreibung des Gewöhnlichen Stiefmütterchens finden sich bei Jürgen Feder, 2014.

Das Gewöhnliche Stiefmütterchen ist laut www.floraweb.de  Raupen-Futterpflanze für den Kaisermantel und 8  Perlmuttfalter). 

Zahlreiche schöne Fotos und Informationen zum Gewöhnlichen Stiefmütterchen findet man auf der tschechischen Seite www.BioLib.cz

Vielseitige Information und sehr schöne Bilder zum Gewöhnlichen Stiefmütterchen findet man, sogar in deutscher Sprache, auf der finnischen Seite www.luontoportti.com/suomi/de.

Das Gewöhnliche Stiefmütterchen wird im Arzneipflanzenlexikon der Kooperation Phytopharmaka ausführlich beschrieben

(siehe www. arzneipflanzenlexikon.info).

 

Hunnius, 1966